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Interview mit Oswald Sattler
Neues Album: "Einfach Danke"
Nach seinem zweiten gelungenen Album mit religiösem Liedgut ist
Oswald Sattler mit "Einfach Danke" wieder zur volkstümlichen Musik
zurückgekehrt. Doch so ganz spurlos ist die Kirchenkonzert-Tournee
nicht an ihm und seinem Werk vorüber gegangen.
"Einfach Danke" ist ein weiteres außergewöhnliches Produkt des
beliebten Interpreten mit tiefgehendem Inhalt. Die oftmals oberflächlichen
Texte von der Großen Liebe, der schönen Heimat und der heilen Welt
wird man bei Oswald Sattler vergeblich suchen. Oswald Sattler erzählt
mit jedem seiner Lieder Geschichten. Geschichten, die die Herzen berühren,
die nicht ohne Wirkung an einem vorbei gehen. Texte, bei denen man automatisch
genauer hinhört, Melodien, die den Text sanft tragen und immer genau den
richtigen Ton treffen.
Oswald Sattler ist kein banaler Mensch. Er hält nichts von den Bussi-Bussi-
und Tratschgeschichten, die im Showbusiness so sehr zu Hause sind. Er ruht
in sich selbst, kennt seine wirklichen Freunde und weiß den Rückhalt,
den ihm seine Familie bietet, sehr zu schätzen. Er ist ein ruhiger Vertreter
seiner Art, der seine schöne Stimme, seine Ausstrahlung als Gabe betrachtet,
mit der er das Leben vieler Menschen ein klein wenig heller machen kann.
"Einfach Danke" spricht dem religiösen Sänger somit aus der Seele - er
meint, was er singt.
Deswegen ist er auch so authentisch, wenn er in seinen Liedern menschliche
Schicksale aufgreift. Auch dann, wenn sie ihm selbst so nicht passiert sind,
beschäftigt er sich glaubhaft mit den Problemen anderer Menschen. "Drei
gute Gründe" ist hier das beste Beispiel. Der Titel von Rudolf Müssig
handelt vom Schicksal einer verlassenen Frau, die an ihrer Einsamkeit zu
verzweifeln scheint, die aber dank der "drei guten Gründe" wieder Kraft
für das Leben findet. "Dann fängt ein Traum zu leben an"
(Michael Reischl/Helmut Frey) erzählt vom Schicksal eines Mädchens,
das nach einem schweren Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist und durch den
Zusammenhalt ihrer Freunde wieder Lebensmut fasst.
Natürlich hat sich der beliebte Südtiroler nicht ganz von den Bergen,
seiner geliebten Heimat gelöst - auch auf dem aktuellen Album finden sich
Titel, die als Hommage an die Berge gesehen werden können. Doch
Oswald Sattler wählt nur Titel aus, die wirklich Inhalt transportieren. Das
ist nicht zuletzt der Grund für die Autorenvielfalt auf dem Album. Neben
Wolfgang Herrmann/Bernd Meinunger, Engelbert Simons/G.G: Anderson/Ekki Stein und
Reinhold Pallmann/Heiner Graf hat nicht zuletzt Dr. Michael Kuntze, der
erfolgreichste deutsche Musical Texter, mit dem Titellied "Einfach Danke"
einen großen Teil dazu beigetragen, dass diese Produktion etwas ganz
Besonderes ist. Und doch ganz typisch für Oswald Sattler. "Einfach Danke!" -
einfach schön!
"Die weißen Sterne der Berge"
Er ist einfach ein Phänomen: Er stellt sich hin, singt von seiner Heimat,
den Bergen, begleitet sich selbst dazu auf der Gitarre und gewinnt eine
Auszeichnung nach der anderen. Mit seiner ruhigen, aber überzeugenden
Art begeistert Oswald Sattler seit nunmehr sechs Jahren als
Solo-Künstler Alt und Jung.
Heimatbezug und die Liebe zu den Bergen sind die Markenzeichen von
Oswald Sattler. Das wird auch im neuen Album wieder deutlich, denn
egal, ob Oswald vom "Gran Paradiso" oder von den "Glocken der Berge"
singt, gemeint sind natürlich immer die Berge Südtirols.
Besonders schöne, empfindsame Titel sind "Laura" und "Es
schläft ein Lied in den Bergen". Zwei Titel, die so richtig
unter die Haut gehen und garantiert für Gänsehaut
sorgen. Oswald Sattler pur! "Wenn die Sonne erwacht in den Bergen"
ist zwar ein älterer Titel, der den meisten bekannt sein dürfte,
aber durch die angenehme Stimme Oswald Sattlers bekommt er eine ganz neue,
wunderbare Faszination! Die persönliche Botschaft des religiösen
und überzeugten Familienvaters ist im Titel "Liebe deinen Nächsten"
von den Produzenten des Albums, Willy Willmann und Luis Stufflesser,
eingängig vertont. Der Aussage des Liedes kann man sich nicht entziehen!
Wahre Bergfans müssen allerdings auch die Autoren der einzelnen Titel
sein. Denn wenn Lieder so einfühlsam und gefühlvoll, vorsichtig
und liebevoll geschrieben sind, dann kann das nur aus tiefstem Herzen
kommen. Die Aufzählung der Komponisten und Texter liest sich fast
wie das "Who ist who" der Volksmusik: Allen voran steht Luis Stufflesser
mit Hans Greiner, Heiner Graf und Nadja Muigg, gefolgt von Walter Leykauf
(Patrizius) mit Gustl Gstettner, Wolfgang Herrmann/Alfons Bauer,
Alfred Mader/Werner Prantl/Florian Prantl ("Die Zillertaler"),
Willy Willmann /B.Vergeiner.
Nicht zuletzt hat sich auch das Erfolgsteam Marc Bell/Dagmar Obernosterer
mit drei Titeln wieder verewigt. "Das Herz der Heimat", "Bambino" und das
neue Duett mit Jantje Smit "Wenn der Traum von Liebe erwacht" stammen aus
ihrer Feder. Das Gesangs-Duo Oswald Sattler / Jantje Smit gewann mit
"Ich zeig dir die Berge", einem Titel der o.g. Autoren, im Jahr 2000 den
"Grand Prix der Volkmusik". Wir dürfen also gespannt sein, mit welchen
Erfolgen uns die beiden liebgewonnen Sänger diesmal überraschen!
Stimmgewaltig, heimatbezogen und bodenständig präsentiert der
Gewinner der "Goldenen Stimmgabel 2002" auf dem Album "Die weißen Sterne der Berge"
zwölf neue Titel. Neben dieser zweiten "Goldenen Stimmgabel" kann der
44-jährige Oswald Sattler auf "Goldene Schallplatten" in Österreich
sowie diverse Hitparaden-Siege auch in Deutschland stolz sein. Beim
"Grand Prix der Volksmusik" nahm er bereits vier Mal teil und scheint
die vorderen Plätze geradezu abonniert zu haben.
Am Samstag, 20. Juli 2002
Goldene Stimmgabel 2002 für Oswald Sattler:
Oswald Sattler gewann am Samstag Abend in der ARD-Show "Festival der Sieger"
die "Goldene Stimmgabel 2002".
Mit seinem Titel "Ich könnt ohne Berge nicht leben" setzte er sich mit 21%
der abgegebenen Stimmen gegen die starke Konkurrenz von 15 anderen tollen Interpreten,
wie z.B. dem Alpentrio Tirol, Jantje Smit, Reiner Kirsten, Oliver Thomas,
den Geschwistern Hofmann und Gaby Albrecht durch.
Die "Goldene Stimmgabel" wird am 3. Oktober im Rahmen einer großen TV-Gala
von Dieter Thomas Heck an alle Gewinner des Jahres 2002 verliehen. Beim
"Festival der Sieger", das von Andy Borg moderiert wurde, traten alle Sieger und Zweitplatzierten
der "Schlagerparade der Volksmusik" des vergangenen Jahres gegeneinander an.
Für Oswald Sattler ist es die zweite Goldene Stimmgabel.
"Goldjungen":
Ehrung für Jantje Smit und Oswald Sattler
Anlässlich der "Superhitparde der Volksmusik" konnten am Samstag,
den 1. Dezember 2001, in Offenburg wieder zwei KOCH-Künstler mit
"Goldenen Schallplatten" ausgezeichnet werden: Jantje Smit wurde
für "Jeder braucht ein bisschen Glück" und
"Ein bisschen Liebe" ausgezeichnet.
Über österreichisches Gold konnte sich Oswald Sattler freuen. Sein
Album "Ich zeig dir die Berge" verkaufte sich in Österreich über 25.000 mal.
Dabei konnten sich die Künstler auch gegenseitig eine Auszeichnung
überreichen: Mit dem gemeinsamen Hit "Ich zeig Dir die Berge" gewannen
die beiden im Jahre 2000 den Grand Prix der Volksmusik. Der Titel ist sowohl
auf dem Album von Jantje als auch von Oswald Sattler vertreten.
Sieg bei der Schlagerparade der Volksmusik
Oswald Sattler setzte sich am 28.01.2002 bei Andy Borgs "Schlagerparade der
Volksmusik" in der ARD klar gegen seine Mitbewerber als Sieger durch.
Mit seinem neuen Titel "Ich könnt ohne Berge nicht leben" votierten 32 Prozent
aller Anrufer für den naturverbundenen Südtiroler, der somit die
Zweitplatzierten Kathrin & Peter weit hinter sich lassen konnte.
Somit hat sich Oswald Sattler, mit diesem großartigen Sieg zum wiederholten Male
für die Ausscheidung der "Goldenen Stimmgabel" am 20.07.2002 qualifiziert.
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